Markisen erfüllen heute weit mehr als nur den Zweck des Sonnenschutzes. Sie verbinden Funktionalität mit Ästhetik und sind ein wichtiger Bestandteil moderner Architektur. Die wichtigsten Punkte:
- Effizienter Sonnenschutz: Markisen blockieren Sonnenwärme, bevor sie Glasflächen erreicht, und verbessern so die Energieeffizienz von Gebäuden.
- Nahtlose Integration: Moderne Systeme verschwinden eingefahren in Fassaden, Schächten oder Kassetten und bewahren klare Linien.
- Materialien und Farben: Aluminium bietet Stabilität und Wetterbeständigkeit, während Stoffe wie Acryl langlebig und UV-resistent sind. Farben wie Anthrazit oder Steingrau passen sich perfekt an zeitgemässe Fassaden an.
- Technologie: Smart-Home-Integration ermöglicht automatische Anpassungen an Wetterbedingungen, während Sensoren Schäden verhindern.
- Formen und Designs: Rechteckige und kantige Kassetten dominieren, um den klaren Stil moderner Architektur zu unterstreichen.
- Planung und Montage: Präzise Planung und professionelle Beratung sind essenziell, um Markisen harmonisch in Gebäude zu integrieren.
Markisen sind mehr als funktionale Elemente – sie tragen dazu bei, Architektur aufzuwerten und gleichzeitig Komfort und Effizienz zu bieten.
Materialien für moderne Markisen

Moderne Markisen-Materialien im Vergleich: Eigenschaften und Einsatzbereiche
Metall und Aluminium
Aluminium ist das bevorzugte Material für moderne Markisengestelle, da es leicht, rostfrei und extrem wetterbeständig ist. Zudem kann es in nahezu jeder RAL-Farbe lackiert werden und passt sich dadurch harmonisch an moderne Fassaden an.
Für grosse Terrassen oder Pergolen sind drehbare Aluminiumlamellen besonders beliebt. Diese bieten eine robuste Alternative zu Stoffbespannungen und halten selbst starken Winden bis zur Windklasse 3 (Windstärke 6) stand. Vollkassettenmarkisen aus Aluminium bieten zusätzlichen Schutz, da sie sowohl das Tuch als auch die Mechanik vor Regen, Schnee und Temperaturschwankungen schützen – ein klarer Vorteil, wenn es um Langlebigkeit geht.
«Wir verbinden handwerkliche Präzision, technisches Know-how und ein Gespür für Design und Architektur.» – Gilgen Storen Team
Während Metalllösungen durch klare architektonische Linien überzeugen, bieten moderne Gewebe eine flexible Alternative.
Stoff- und Verbundmaterialien
Neben den robusten Metallkomponenten spielen hochwertige Stoffe eine wichtige Rolle. Acrylgewebe (Polyacryl) sind besonders langlebig und werden häufig verwendet, da sie widerstandsfähiger sind als herkömmliches Polyester. Dank der Spinndüsenfärbung, bei der Farbpigmente direkt in die Fasern eingearbeitet werden, bleiben die Farben auch bei intensiver UV-Strahlung stabil. Polyester hingegen überzeugt durch seine Elastizität und eignet sich ideal für sehr breite Flächen, da es straff gespannt bleibt und nicht durchhängt.
Ein bemerkenswertes Beispiel für moderne Materialien: 2021 brachte der Hersteller weinor die Kollektion «modern basics blue®» auf den Markt, die zu 85 % aus recyceltem PET besteht. Für eine 20 Quadratmeter grosse Markise werden dabei etwa 312 PET-Flaschen wiederverwertet. Diese nachhaltige Innovation erhielt den R+T Innovation Award 2021 in Silber. Für besonders pflegeleichte Optionen sind Sunsilk-Gewebe ideal: Wassertropfen perlen ab und nehmen Schmutzpartikel mit – ein selbstreinigender Effekt, der den Wartungsaufwand erheblich reduziert.
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Farbauswahl für Markisen
Die Wahl der richtigen Farben verbindet das Markisentuch harmonisch mit der Fassade und schafft ein stimmiges Gesamtbild.
Neutrale und monochrome Farben
Die Gestellfarbe dient als visuelle Verbindung zwischen der Markise und der Architektur des Gebäudes. Besonders bei modernen Bauten sorgen schlichte, klare Farbtöne für ein minimalistisches Erscheinungsbild. Beliebte Farben wie Anthrazit-metallic, Verkehrsweiss oder Steingrau-metallic fügen sich nahtlos in zeitgemässe Fassaden ein. Wenn Gestell und Fassade farblich aufeinander abgestimmt sind, entsteht ein ruhiger, eleganter Eindruck.
Andreas und Michael Mettler vom Mettler Testlabor empfehlen, die Gestellfarbe an die Fassadenfarbe anzupassen, da die Markise oft eingefahren ist. Ein kontrastierendes Gestell könnte sonst einen störenden optischen Bruch erzeugen. Wer Fensterrahmen in Anthrazitgrau (RAL 7016) oder Grau-Aluminium (RAL 9007) verwendet, sollte diese Farben auch für die Markise übernehmen. Falls die Standardfarben nicht passen, können Gestelle in spezifischen RAL-Tönen pulverbeschichtet werden.
Neben der harmonischen Abstimmung neutraler Farben bietet der gezielte Einsatz von Akzentfarben zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Akzentfarben gezielt einsetzen
Akzentfarben können verwendet werden, um architektonische Elemente hervorzuheben, ohne die Fassade zu überladen. Einzelne farbige Details, wie die Blenden der Markise, setzen dezente Highlights und schaffen visuelles Interesse.
Mit warmen Farben wie Terrakotta oder Salbeigrün, die zu den Trendfarben 2025 gehören, lässt sich eine einladende Atmosphäre schaffen. Dabei gilt: Bei Fassaden mit auffälligen Farbakzenten sollte das Markisentuch zurückhaltend gestaltet werden. Umgekehrt kann bei schlichten Fassaden die Markise als farbliches Statement dienen.
Markisenformen und -designs
Sobald Materialien und Farben harmonisch abgestimmt sind, rückt die Form der Markise in den Vordergrund. Sie ist entscheidend dafür, wie gut sich die Markise in die moderne Architektur einfügt. Besonders bei zeitgemässen Gebäuden, die auf kubische Formen und klare Linien setzen, haben rechteckige und quadratische Kassetten die abgerundeten Varianten abgelöst.
Eine kompakte Bauweise spielt dabei eine zentrale Rolle. Moderne Markisensysteme verstecken Mechanik und technische Komponenten geschickt im Gehäuse oder in der Fassade, sodass keine sichtbaren Fugen das Gesamtbild stören. Bei Glasfassaden, wie beispielsweise Pfosten-Riegel-Konstruktionen, sorgen schlanke Führungsschienen oder Seilführungen mit einem Abstand von nur 25 mm zur Fassade für eine besonders elegante Optik.
«Die Formenentwicklung in der Architektur geht weiter in Richtung Kubismus und einer klaren Formensprache – markant, eckig und kantig. Die Optik von Markisen folgt diesem.» – Ing. Johann Gerstmann, Sprecher Bundesverband Sonnenschutztechnik
Nachfolgend ein Überblick über die aktuellen Formen und Funktionalitäten, die den Anforderungen moderner Architektur gerecht werden.
Flache und kantige Markisen
Flache, kantige Designs betonen die geraden Linien und die Schlichtheit moderner Gebäude. Besonders Vollkassettenmarkisen mit eckigem oder quadratischem Design integrieren sich perfekt in minimalistische Fassaden und bewahren die klare Architektursprache, selbst wenn sie eingefahren sind. Im Vergleich zu massiven Betondecken, die oft Räume verdunkeln, schaffen Markisen mit Stoffbespannung eine angenehm helle Atmosphäre, da sie Licht durchscheinen lassen.
Gelenkarmmarkisen sind heute in der Lage, grosse Flächen zu beschatten – etwa Sitzgruppen für 12 oder mehr Personen. Terrassenmarkisen können Flächen von bis zu 6 × 6 Metern in einer einzigen Einheit abdecken. Für sehr grosse Aussenbereiche bieten sich Pergola-Markisen mit festen Führungsschienen an, die zusätzliche Stabilität gewährleisten. So lässt sich die passende Markisenform je nach Grösse und Nutzung des Bereichs auswählen.
Ausfahrbare versus feste Markisen
Ausfahrbare Markisen, wie Gelenkarm- oder Kassettenmarkisen, punkten mit ihrer Flexibilität. Sie können bei Bedarf vollständig eingefahren werden, wodurch die Sicht und das offene Raumgefühl erhalten bleiben. Vollkassetten bieten zusätzlichen Schutz, da sie sowohl das Tuch als auch die Mechanik komplett umschliessen. Diese Systeme lassen sich oft direkt in die Gebäudefassade integrieren.
Feste Systeme, darunter Pergola-Markisen oder Glasdächer, sind hingegen dauerhafte architektonische Elemente. Sie eignen sich besonders gut für grosse Terrassen, da sie dank stabiler Stützen oder Führungsschienen eine hohe Windstabilität bieten. Pergolamarkisen mit drehbaren Aluminium-Lamellen ermöglichen zudem eine präzise Steuerung von Licht und Luftzirkulation. Während feste Systeme ideal für windexponierte Lagen oder die ganzjährige Nutzung sind, überzeugen ausfahrbare Markisen vor allem bei kleineren Terrassen und Balkonen.
Markisen in Gebäudefassaden einbauen
Die Integration von Markisen in die Gebäudehülle ist ein entscheidender Schritt, um ein harmonisches Erscheinungsbild zu erzielen. Heutige Systeme erlauben es, Markisenkästen vollständig in die Fassade einzulassen, sodass sie nahezu unsichtbar sind. Besonders bei Pfosten-Riegel-Fassaden sorgen schlanke Führungsschienen mit nur 25 mm Abstand zur Glasfront für eine dezente, elegante Optik. Ob eingeputzte oder vorgebaute Systeme zum Einsatz kommen, hängt dabei vom Gebäudetyp ab: Während eingeputzte Kassetten ideal für Neubauten sind, bieten vorgebaute Systeme eine praktische Lösung für Nachrüstungen.
Damit alles reibungslos funktioniert, sollte die Planung frühzeitig beginnen. Mithilfe von CAD-Daten und Planungssoftware können Befestigungspunkte präzise auf die Gebäudestruktur abgestimmt werden. Bei Wärmedämmverbundfassaden sind spezielle Befestigungsplatten und Betonanker unverzichtbar, um Schäden an der Dämmung zu vermeiden. Für Pfosten-Riegel-Konstruktionen gibt es eigens entwickelte Produkte, die Planung und Montage erleichtern. Im Folgenden werden einige Systeme vorgestellt, die diese Integration ermöglichen.
Fassadenintegrierte Systeme
Fassadenintegrierte Markisen bieten eine Lösung, bei der die Technik vollständig in der Gebäudehülle verschwindet. Eingeputzte Kassetten werden direkt in die Fassadenstruktur eingebaut und sind im eingefahrenen Zustand unsichtbar. Diese Bauweise schützt das Markisentuch und die Mechanik vor Witterungseinflüssen und unterstützt eine klare, reduzierte Architektur. Besonders bei Neubauten lassen sich Schacht-System-Markisen einsetzen, die in vorhandene Stürze oder eigens vorgesehene Schächte eingebaut werden können.
Für Glasfassaden eignen sich Fenstermarkisen mit minimalen Überdeckungsfugen. Seilführungen sorgen hier für eine filigrane Optik, während Führungsschienen bei grösseren Flächen zusätzliche Stabilität gegen Wind bieten. Auch die Form der Kassetten – ob eckig, quadratisch oder halbrund – kann passend zur Architektur des Gebäudes gewählt werden.
«Markisen müssen mit einer zertifizierten Montagetechnik befestigt werden, damit die Sicherheit der Benutzer gewährleistet ist.» – Michael Mettler, Managing Director, Mettler GmbH
Neben der Integration in die Fassade spielt auch die gestalterische Abstimmung eine wichtige Rolle, um das Gesamtbild des Gebäudes zu wahren.
Kombination von geschwungenen und geraden Linien
Durch die Kombination von geschwungenen und geraden Linien lässt sich eine spannende Optik erzeugen, ohne die Harmonie der Fassade zu beeinträchtigen. Während moderne Architektur oft auf kubische Formen setzt, können halbrunde Kassettenformen gezielt als Kontrast eingesetzt werden, um die Fassade lebendiger wirken zu lassen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt WolkenWerk in Zürich, bei dem verschiedene Markisenfarben und Stoffqualitäten eingesetzt wurden, um eine Verbindung zwischen Innen- und Aussenbereich zu schaffen.
Die Kombination funktioniert besonders gut, wenn die Grundform der Markise die Architektur des Gebäudes aufgreift und Details wie Stoffmuster oder Führungsschienen Akzente setzen. In Mehrparteienhäusern sollte jedoch darauf geachtet werden, dass solche Änderungen mit den Beschlüssen der Eigentümerversammlung abgestimmt werden, um ein einheitliches Fassadenbild zu gewährleisten.
Markisen für verschiedene Architekturstile
Die Wahl der passenden Markise sollte sich am architektonischen Stil orientieren – egal ob minimalistisch, Mid-Century Modern oder gewerblich. So lassen sich ästhetische und funktionale Anforderungen optimal erfüllen. Unterschiedliche Architekturstile bringen spezifische Ansprüche an Materialien, Formen und Technologien mit sich. Hier ein Überblick, welche Lösungen sich für die häufigsten Stilrichtungen eignen.
Minimalistische und zeitgenössische Häuser
Minimalistische Architektur legt grossen Wert auf visuelle Einheit. Dezente Farben wie Weiss, Beige oder Anthrazit passen perfekt zur schlichten Fassadengestaltung und schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Besonders filigrane Führungsschienen mit nur 25 mm Abstand zur Glasfront sorgen für ein schlankes Design. Technologien wie die easyZIP-Führung straffen das Tuch und tragen so zu einem ruhigen und geschlossenen Look bei.
Ein Beispiel aus Zürich zeigt, wie Markisenfarben und Stoffqualitäten gezielt eingesetzt werden können, um eine fliessende Verbindung zwischen Innen- und Aussenbereich zu schaffen. Dabei wurde die klare Architektur eines Minergie-Hochhauses optimal hervorgehoben.
Mid-Century Modern Gebäude
Der Mid-Century Modern Stil setzt auf modulare Systeme mit klaren Bauformen. Aluminium-Lamellendächer und geometrische Sonnensegel ergänzen diesen Look perfekt. Moderne Extras wie LED-Beleuchtung und Heizstrahler bringen zusätzlichen Komfort und unterstreichen den Stil.
Gewerbebauten
Gewerbeobjekte stellen besondere Anforderungen an Markisensysteme. Hier sind witterungsbeständige und windstabile Modelle gefragt, die auch grosse Flächen abdecken können. Pergola-Markisen bieten eine robuste Lösung mit hohem Windwiderstand und optionalem Regenschutz. Wenn keine geeignete Fassade vorhanden ist, kommen freistehende Gestelle mit Gewichtsboxen zum Einsatz.
Moderne Technologien wie integrierte Sensoren und App-basierte Steuerungen machen die Systeme besonders praktisch. Sie sorgen dafür, dass die Markisen automatisch auf wechselnde Wetterbedingungen reagieren.
Zusammenarbeit mit Markisen-Spezialisten
Die Planung einer Markise, die sich harmonisch in moderne Architektur einfügt, erfordert fundiertes Wissen und eine präzise Abstimmung von Technik und Design. Ing. Johann Gerstmann vom Bundesverband Sonnenschutztechnik bringt es auf den Punkt:
"Wer über Beschattung nachdenkt, sollte sich an einen spezialisierten Fachhändler wenden. Das Beratungsgespräch sollte nicht nur im Geschäft, sondern auch beim Kunden vor Ort stattfinden. So kann der Experte die tatsächliche Montagesituation erfassen und die möglichst beste Auskunft geben."
Diese Expertenmeinung unterstreicht, wie wichtig eine professionelle Beratung für optimale Ergebnisse ist.
Vorteile professioneller Beratung
Eine Beratung vor Ort ermöglicht es, die baulichen Besonderheiten und Anforderungen des Gebäudes genau zu verstehen. Gerade bei minimalistischer Architektur legen Fachleute besonderen Wert darauf, dass Mechanik und Komponenten möglichst unsichtbar bleiben, um die klare und reduzierte Ästhetik zu bewahren.
Durch diese Herangehensweise entstehen individuelle Lösungen, wie sie beispielsweise die Gilgen Storen AG anbietet.
Massgeschneiderte Lösungen von Gilgen Storen AG

Die Gilgen Storen AG kombiniert technisches Know-how mit einem ausgeprägten Gespür für Architektur. Unter der Leitung von Marcel Gilgen begleitet das Team Projekte von der ersten Idee bis zur fertigen Montage – sei es bei Neubauten, Renovationen oder Gewerbeobjekten. Kunden profitieren von massgeschneiderten Systemen, die perfekt auf die baulichen Gegebenheiten und den Stil des Gebäudes abgestimmt sind. Solche Lösungen sorgen dafür, dass sich die Markisen nahtlos in die Architektur einfügen und die klare Linienführung moderner Gebäude erhalten bleibt.
Die Philosophie des Unternehmens bringt den Ansatz auf den Punkt:
"Ein hochwertiges Produkt entfaltet seinen vollen Nutzen nur dann, wenn es perfekt montiert ist und langfristig zuverlässig funktioniert."
Für eine präzise Offerte können Kunden Fotos, Pläne oder PDFs ihres Projekts über das Kontaktformular auf storen-fachmann.ch hochladen. Zudem bietet die eigene Werkstatt des Unternehmens einen umfassenden Reparaturservice. Oft ist es wirtschaftlich und umweltfreundlich sinnvoller, ein bestehendes System zu reparieren, anstatt es komplett zu ersetzen.
Fazit
Markisen verbinden Material, Farbe, Form und Funktion und passen sich harmonisch in die moderne Architektur ein. Mit Aluminium-Führungsschienen und fortschrittlichen Textilsystemen entsteht eine gelungene Kombination aus stabiler Technik und klarer Optik. Die Farbwahl spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie entscheidet, ob die Markise dezent im Hintergrund bleibt oder als auffälliger architektonischer Akzent ins Auge fällt. Diese Grundsätze, die im gesamten Artikel behandelt wurden, sind entscheidend für eine ideale Umsetzung.
Moderne Markisensysteme ermöglichen heute eine nahezu unsichtbare Integration, die Glasflächen effektiv vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Dank der filigranen Bauweise bleibt die klare Linienführung zeitgenössischer Gebäude ungestört.
Neben der optischen Wirkung ist auch die technische Beständigkeit ein wichtiger Faktor. Eine lange Lebensdauer hängt stark von sorgfältiger Planung und fachgerechter Montage ab. Hochwertige Markisen können bei regelmässiger Wartung über zwei Jahrzehnte zuverlässig funktionieren. Massgeschneiderte Lösungen, die auf die baulichen Gegebenheiten abgestimmt sind, bieten die perfekte Verbindung von Funktionalität und Ästhetik. Wer frühzeitig Experten hinzuzieht, stellt sicher, dass die Markise nicht nur heute beeindruckt, sondern auch langfristig zuverlässig bleibt.
FAQs
Welche Markise passt am besten zu meiner Fassade?
Die Wahl der passenden Markise ist entscheidend, um sie harmonisch in die Architektur Ihrer Fassade einzubinden. Für moderne Fassaden sind Fenster-System-Markisen ideal, da sie sich nahtlos integrieren lassen. Minimalistische Designs profitieren von schlanken Modellen mit schmalen Führungsschienen oder eleganten Seilführungen.
Wenn es um grosse Fensterflächen oder Terrassen geht, bieten Pergola- oder Seitenmarkisen sowohl Schutz als auch stilvolle Akzente. Dabei spielen Materialien und Farben eine wichtige Rolle – sie sollten sorgfältig ausgewählt werden, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Für eine optimale Entscheidung lohnt es sich, die Expertise eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen.
Was muss ich bei der Montage auf einer gedämmten Fassade beachten?
Beim Anbringen einer Markise an einer gedämmten Fassade ist es entscheidend, die Markise nahtlos in das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) einzubinden. Dabei sollten sowohl die Blende als auch die Führungsschienen so gestaltet sein, dass sie verputzt werden können, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass keine Wärmebrücken entstehen – dies lässt sich beispielsweise durch den Einsatz schmaler Führungsschienen erreichen. Für die ideale Umsetzung steht Ihnen ein Fachmann für Storen mit kompetenter Beratung und Lösungen zur Seite.
Lohnt sich eine Smart-Home-Steuerung bei Markisen?
Eine Smart-Home-Steuerung für Markisen bringt viele Vorteile mit sich. Sie steigert den Komfort, da sich die Markisen automatisch an Wetterbedingungen anpassen können. So bieten sie nicht nur Schutz vor Sonne und Regen, sondern helfen auch, Energie effizienter zu nutzen.
Ein weiterer Pluspunkt: Diese Systeme lassen sich problemlos in bestehende Smart-Home-Lösungen integrieren. Dadurch können Nutzer ihre Markisen flexibel steuern – ob per App, Sprachbefehl oder automatisierten Zeitplänen. Besonders in moderner Architektur trägt diese Technologie zu einem hohen Wohnkomfort bei und sorgt für eine individuell anpassbare Nutzung.