Pergolamarkisen

Pergolamarkisen

Pergolamarkisen sind schienengeführte Markisensysteme mit Stützen, die dank straffer Tuchführung besonders windstabil sind und grossflächigen Sonnen- und Wetterschutz für Terrasse, Garten und Gastronomie bieten. Je nach Tuch und Neigung ist auch Regenschutz möglich.

Sonnen- & Wetterschutz

Hohe Stabilität auch für grosse Terrassen garantieren unsere Pergolamarkisen und freistehenden Pavillons. Straff gespanntes Tuch, wetterfeste Plane oder drehbare Aluminium-Lamellen.
Unsere individuellen Systeme werden jeden Wünschen und Anforderungen gerecht.

Produktvorteile

Sehr hohe Windstabilität durch Führungsschienen und Stützen (modellabhängig)
Grossflächiger Sonnenschutz für Terrasse, Sitzplatz und Outdoor-Lounge
Stramme Tuchspannung – weniger Flattern, ruhiger Lauf
Optionaler Wetterschutz (Regen je nach Tuch/Neigung)
Erweiterbar mit Senkrechtbeschattung (ZIP), Licht, Heizstrahlern (systemabhängig)

Produkteigenschaften​

Funktionen

Pergolamarkisen fahren das Markisentuch in seitlichen Schienen aus und halten es über die gesamte Ausfalllänge stabil. Dadurch entsteht eine grosszügige, definierte Beschattungsfläche – ideal für windexponierte Terrassen oder dort, wo klassische Gelenkarmmarkisen an Grenzen kommen.

Je nach System sind auch Lösungen mit regendichten bzw. wasserabweisenden Tüchern möglich. Wichtig: Regenschutz ist immer ausführungsabhängig (Tuchtyp, Neigung, Entwässerung).

Technische Eigenschaften

Pergolamarkisen sind robuste Aluminium-Systeme mit Führungsschienen, Ausfallprofil und Stützen. Typische Ausstattungsmerkmale (je nach Modell):

  • Schienenführung für hohe Stabilität und saubere Tuchführung

  • Motorbetrieb (Standard bei vielen Systemen), optional Funkmotor 

  • Windwiderstand modellabhängig, häufig klassifiziert nach EN 13561 (z. B. Klasse 2–3) 

  • Breite/Ausfall je nach System (teils sehr gross möglich, z. B. mehrere Meter pro Feld) 

  • Optional integrierter Regenablauf / Wasserführung bei Wetterschutz-Ausführungen 

Hinweise & Grenzen (realistisch wie beim Kunden später in der Beratung):

  • Bei Regen nur mit geeignetem Tuch und ausreichender Neigung/Entwässerung sinnvoll (sonst Wasserbeulen möglich). 

  • Windstabil, aber kein “Sturmprodukt”: Bei starken Böen empfiehlt sich Automatik (Windwächter) und rechtzeitiges Einfahren. 

  • Fundamente/Befestigung müssen zum Untergrund passen (Platten, Beton, Dämmung etc.).

 

Materialien & Design

Pergolamarkisen lassen sich optisch sehr präzise auf Architektur und Aussenraum abstimmen:

  • Aluminium-Gestell, pulverbeschichtet (breite Farbpalette, RAL/Sonderfarben üblich)

  • Markisentücher je nach Einsatz:

    • Acryl (klassischer Sonnenschutz, sehr gute Optik/Farbwahl)

    • All-Weather / PVC-beschichtet (für mehr Wetterschutz, je nach System) 

  • Optional geschlossene/integrierte Details (systemabhängig), z. B. schlanke Stützen, reduzierte Optik

 

Kontrolle & Fernbedienung

Für maximalen Komfort sind Pergolamarkisen in der Regel automatisierbar:

  • Motorisierte Bedienung (Wandschalter oder Funk) 

  • Smart-Home Einbindung (systemabhängig)

  • Sonnen- und Windsensoren (empfohlen für Langlebigkeit und Sicherheit)

  • Optional Szenensteuerung (z. B. “Abend”, “Mittagssonne”, “Wind”)

Installation, Reparatur & Wartung​

Professionelle Installation

Die fachgerechte Montage ist entscheidend für:
• stabile, spannungsfreie Konstruktion
• sauberen Lauf in den Führungsschienen
• korrekte Neigung (wichtig bei Wetterschutz)
• langlebige Funktion und ruhigen Betrieb

Wir montieren Pergolamarkisen je nach Situation an Fassade/Decke und verankern die Stützen auf geeignetem Untergrund (Fundament, Platten, Spezialbefestigungen bei gedämmten Fassaden).

Reparaturservice

Als Storen-Fachbetrieb übernehmen wir Reparaturen und Instandsetzungen an Pergolamarkisen, z. B.:

• Tuchwechsel / Tuchnachspannung
• Austausch von Motoren, Funkempfängern, Steuerungen
• Reparatur von Führungsschienen, Laufwagen und Ausfallprofil
• Behebung von Schiefzug, Geräuschen, Blockaden
• Ersatz von Verschleissteilen und Dicht-/Abstreifkomponenten (modellabhängig)

Viele Arbeiten erledigen wir vor Ort. Für eine schnellere Einschätzung können Sie Bilder/PDFs direkt über den Upload im Kontaktformular mitsenden.

Wartung & Reinigung

Regelmässige Pflege verlängert die Lebensdauer deutlich:
• Tuch mit weicher Bürste und mildem Reiniger säubern (keine Hochdruck- oder Scheuermittel)
• Schienen frei von Laub/Schmutz halten (ruhiger Lauf)
• 1× jährlich Funktionscheck empfohlen (Endlagen, Befestigungen, Tuchspannung, Sensorik)
• Bei Wetterschutz-Systemen: Wasserführung/Entwässerung prüfen

Beispiel Projekte & Referenzen

Wir beraten Sie persönlich, finden die passende Lösung und kümmern uns zuverlässig um Service, Wartung und Reparatur.

Häufig gestellte Fragen zu Pergolamarkisen

Was ist eine Pergola-Markise?

Eine Pergola-Markise ist ein hybrides Sonnenschutzsystem, das die Eigenschaften einer klassischen Markise mit der Stabilität einer Pergola kombiniert.

Im Gegensatz zu einer Gelenkarmmarkise, die frei am Gebäude schwebt, wird das Markisentuch bei diesem System über seitliche Führungsschienen ausgefahren, die am vorderen Ende auf festen Pfosten (Säulen) ruhen.

Wesentliche Merkmale im Jahr 2026:
Hohe Stabilität: Durch die Abstützung nach vorne ist sie deutlich windstabiler als klassische Markisen und hält auch stärkeren Böen (modellabhängig bis ca. 88 km/h) stand.

Grosse Flächen: Sie eignet sich besonders für grosse und tiefe Terrassen, da sie Ausfallweiten von bis zu 6 Metern und Breiten über 6 Metern (als Koppelanlage sogar bis 150 m²) abdecken kann.

Wetterfestigkeit: Viele moderne Modelle sind mit wasserdichten Tüchern ausgestattet. Ein integriertes Entwässerungssystem – oft durch absenkbare Säulen für ein künstliches Gefälle – leitet Regenwasser gezielt über die Pfosten ab.

Geringe Wandbelastung: Da das Gewicht teilweise auf den vorderen Stützen lastet, ist die Pergola-Markise ideal für Häuser mit empfindlichen Fassaden (z. B. Wärmedämmverbundsysteme), die keine hohen Zugkräfte einer Gelenkarmmarkise aufnehmen können.

Optionale Erweiterungen: Für zusätzlichen Komfort lassen sich oft LED-Beleuchtungen, Heizstrahler oder Senkrechtmarkisen (als Sicht- und Blendschutz bei tiefstehender Sonne) integrieren.

 

Kann man eine Markise bei Regen draussen lassen?

Ob eine Markise bei Regen draussen bleiben kann, hängt von der Intensität des Regens, dem Material und der Konstruktion ab. Grundsätzlich gilt:

Standardmarkisen sollten bei starkem Regen oder Unwetter eingefahren werden. Bei leichtem Regen ist das Offenlassen meist unbedenklich, sofern die Markise über eine ausreichende Neigung verfügt.

Die wichtigsten Regeln für Regenwetter
Neigungswinkel beachten: Um die Bildung von schweren Wassersäcken zu vermeiden, muss die Markise eine Mindestneigung von 15 Grad (manchmal reichen bereits 5 Grad bei spezialisierten Systemen) aufweisen, damit das Wasser kontrolliert ablaufen kann.

Nass einfahren: Wenn es nötig ist, eine nasse Markise einzufahren, sollte dies nur vorübergehend geschehen. Sie muss innerhalb von 1 bis 2 Tagen wieder ausgefahren werden, um vollständig zu trocknen.

Vermeidung von Schäden: Verbleibt feuchter Stoff zu lange im eingerollten Zustand, drohen Stockflecken, Schimmel und unangenehme Gerüche, die sich oft nicht mehr entfernen lassen.

Schutz vor Unwetter: Bei Sturm, Hagel oder starkem Dauerregen sollte die Markise immer eingefahren werden, um mechanische Schäden am Gestell oder Tuch zu verhindern.

Unterschiede bei den Materialien
Acryl-Stoffe: Diese sind meist wasserabweisend imprägniert und halten leichtem bis mittelstarkem Regen stand.

PVC-Beschichtungen: Solche Tücher gelten als wasserdicht und sind für stärkeren Regen besser geeignet.

Welche Nachteile hat das Überdachen einer Pergola?

Das Überdachen einer Pergola bringt mehrere funktionale und rechtliche Nachteile mit sich, die sie von einer klassischen, offenen Struktur unterscheiden

1. Rechtliche Einschränkungen (Baugenehmigung)
Genehmigungspflicht: Während offene Pergolen oft genehmigungsfrei sind, wird eine Pergola mit festem Dach häufig als bauliche Anlage oder Terrassenüberdachung eingestuft.

2. Verschlechtertes Kleinklima
Hitzestau: Bei festen Dächern (insbesondere aus Kunststoff oder Glas) kann sich an heissen Tagen die Luft unter dem Dach stauen, da die natürliche Zirkulation nach oben unterbrochen wird.
Lichtverlust: Eine feste Überdachung reduziert das natürliche Licht auf der Terrasse und in angrenzenden Innenräumen, was besonders in den Wintermonaten als störend empfunden werden kann.

3. Funktionale und ästhetische Einbussen
Verlust des "Pergola-Charakters": Das typische mediterrane Flair einer offenen, bewachsenen Struktur geht verloren.
Pflegeaufwand: Feste Dächer verschmutzen durch Laub, Pollen und Moos und erfordern regelmässige Reinigung.
Wetteranfälligkeit: Ein geschlossenes Dach bietet eine grössere Angriffsfläche für Windlasten und muss im Winter teils hohe Schneelasten tragen können.

Die Konstruktion muss aufgrund des zusätzlichen Gewichts und der Wind-/Schneelasten deutlich massiver und stabiler ausgeführt sein als bei einer rein dekorativen Pergola, was die Material- und Montagekosten steigert.

Was ist besser, helle oder dunkle Markise?

Ob eine helle oder dunkle Markise „besser“ ist, hängt von Ihren Prioritäten bei UV-Schutz, Wärmeregulierung und Pflegeaufwand ab. Für das Jahr 2026 zeigen Trends und technische Daten folgende Unterschiede:

Sonnenschutz und UV-Filter
Dunkle Markisen: Bieten tendenziell einen besseren UV-Schutz, da dunkle Pigmente schädliche Strahlen effektiver absorbieren und blockieren. Besonders Farben wie Dunkelblau oder Schwarz filtern bis zu 98 % der UV-Strahlung.

Helle Markisen: Lassen mehr diffuses Licht durch, was für eine freundliche, helle Atmosphäre sorgt, aber oft einen geringeren natürlichen UV-Filter als dunkle Stoffe besitzt & reflektieren einen Grossteil des Sonnenlichts und heizen sich selbst weniger auf. Das sorgt für ein angenehm luftiges Gefühl direkt unter dem Tuch.

Dunkle Markisen: Absorbieren mehr Energie und können sich stärker erwärmen. Bei luftdurchlässigen Geweben (z. B. perforiertes PVC) kann die warme Luft jedoch entweichen, was diesen Effekt mindert.

Verschmutzung: Auf dunklen Stoffen sind typische Umweltverschmutzungen (Staub, Russ, Pollen) weniger sichtbar als auf hellen Tüchern.

Ausbleichen: Dunkle und sehr intensive Farben (insbesondere Rot) neigen eher dazu, über die Jahre sichtbar auszubleichen. Hochwertige, spinndüsengefärbte Acrylstoffe sind hier im Jahr 2026 jedoch sehr beständig.

Was versteht man unter Pergola?

Eine Pergola (lateinisch pergula für „An- oder Vorbau“) ist eine luftige Aussenkonstruktion, die primär als Schattenspender, Rankhilfe oder zur Raumgestaltung im Garten dient.

Bauweise: Sie besteht aus vertikalen Pfosten oder Säulen, die ein offenes Dachsystem aus Querbalken oder Gitterwerk tragen.

Offenheit: Im klassischen Sinne ist eine Pergola nach oben hin offen oder nur teilweise gedeckt, um ein luftiges Ambiente zu bewahren.

Bewuchs: Häufig wird sie mit Kletterpflanzen (z. B. Wein oder Blauregen) begrünt, die für natürlichen Schatten sorgen.

Klassische Pergola: Frei stehend oder an ein Gebäude angelehnt, dient sie oft als betonter Übergang zwischen Haus und Garten oder als Überdachung für Sitzplätze.

Moderne Systeme: Heute gibt es Varianten mit beweglichen Lamellendächern oder Textilbespannungen (Pergolamarkisen), die flexiblen Schutz vor Regen und Sonne bieten.

Abgrenzung: Im Gegensatz zum geschlossenen Pavillon hat eine Pergola kein festes, dauerhaft geschlossenes Dach. Eine klassische Terrassenüberdachung ist zudem meist fest mit der Fassade verbunden, während Pergolen auch völlig frei stehen können.

Ursprünglich stammt die Pergola aus dem Mittelmeerraum und wurde bereits in der Antike zur Verschönerung von Villen und als Stützkonstruktion im Weinbau genutzt.

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